26.07.2010

Nachtkonzert im Kreuzgang

NachtkonzertWenn am kommenden Samstag (31.07.2010) die Ausstellung "Grenzüberschreitung" zu Ende geht, werden etwa 900 Besucher die Bilder von Annamalt und den abgestürzten Freiheitsvogel von Helmut Schwickerath gesehen haben.

Um das Ausstellungsende mit gebührendem Tamtam zu feiern, findet am Samstag im Kreuzgang der Stiftskirche ein Nachtkonzert statt. Alle kunstsinnigen Nachtschwärmer sind herzlichst eingeladen der Musik von Edith van den Heuvel (Gesang) und Dany Schwickerath (Gitarre) zu lauschen.

Damit die Besucher nicht im Dunkeln stehen, wenn um 22.00 Uhr das Konzert beginnt, wird der Kreuzgang erstmals festlich beleuchtet. Damit ein leerer Geldbeutel am Monatsende kein Hinderungsgrund für zahlreiches Erscheinen ist, ist der Eintritt selbstverständlich frei.

Gegen Mitternacht wird der Eifeltrompeter Winni Müller einen abschließenden Zapfenstreich blasen, der uns nach einer traumhaften Veranstaltung wieder in die harte Wirklichkeit zurück holt.

Im Namen der Künstler und des Fördervereins "Kyllburg Verein(t)" e.V. wünschen wir allen einen schönen und unvergesslichen Abend.

16.07.2010

Tourist-Info übernimmt Post

Wie bereits mehrfach berichtet wurde übernimmt ab dem 1. August 2010 die Tourist-Info Kyllburger Waldeifel die Post-Agentur und Lotto-Annahmestelle. In einem offenen Brief wurden kürzlich alle wichtigen Informationen der Öffentlichkeit mitgeteilt.

Wir haben den offenen Brief hier nochmal für Sie zum Nachlesen bereitgestellt.

>>Zum offenen Brief>>

12.07.2010

Der Berg ruft - ein Rückblick

Bevor vor 3 Jahren das erste Mal die Kirmes auf dem Stift gefeiert wurde, war die Veranstaltung lange totgesagt: "Eine Kirmes lockt keine Katze mehr hinter dem Ofen vor" - "Früher das Kirschenfest war viel besser" - "Es sind ja immer die selben, die du am Trilles siehst"

Keiner konnte damals ahnen, dass die neu gegründete Vereinsgemeinschaft Kyllburg verein(t) das Ruder rumreißen könnte. Mit dem Standortwechsel von der Hochstraße hoch zum Platz vor der Stiftskirche gelang den "Vereinten" rund um ihr Oberhaupt Helmut Schwickerath ein wahres Meisterwerk. Die dröge Pflichtveranstaltung für "Immer-die-selben" wurde zu einem Event für Jung und alt. Auch wenn das Grundkonzept bislang immer gleich war, erhielt jeder neue Bergruf ein individuelles Gesicht.

Public Viewing auf dem StiftSo dominierte am diesjährigen Kirmessamstag die Fußballweltmeisterschaft das Geschehen auf dem Stiftsberg. Eine gewagte Darkroom-Konstruktion vor dem Nordportal sollte es ermöglichen, dass einfallendes Licht die Beamerprojektion auf die Leinwand nicht beeinträchtigen sollte. Doch niemand konnte damit rechnen, dass kurz vor Anpfiff ein Gewittersturm den halben Festplatz in eine Trümmerwüste - ja, ich übertreibe - verwandeln würde. Eilig riss man sämtliche Kabel aus den Übertragungsgeräten, um wenigstens die teure Technik in Sicherheit zu bringen. Dabei entstand ein Kabeldefekt, der den erschienenen 100 Bundestrainern den Anpfiff vermasselte. Während etwa 20 verzweifelte Fernsehtechniker versuchten den Fehler zu finden, erreichte den Trainerstab via Internet die Botschaft vom 0:1 für Deutschland. Verzweifelt zerstob sich das fußballkundige Fachpublikum in alle Winde, um irgendwo in aller schnelle bewegte Bilder des Spiels gegen Argentinien erhaschen zu können. Die tropischen Temperaturen ließen derweil den plötzlich stark geschrumpften Stab der Fernsehtechniker schwitzen. Eilig wurden Assitenten ausgeschickt, die diverse Kabel und Receiver herbeibrachten und plötzlich, das blaue Beamerbild verwandelte sich in ein Rauschen. Ja, man hatte den Fehler gefunden. Nur noch schnell die Schüssel ausgerichtet und schon konnte die Übertragung des Spiels beginnen.

Die untreu gewordenen Bundestrainer erhielten schon bald fernmündliche Kunde vom technischen Erfolg auf dem Stiftsberg und kehrten reumütig zurück. Was folgte war nicht nur ein Sieg des Menschen über die Fernsehtechnik, nein, auch ein 0:4 Sieg der Deutschen Mannschaft, der dem Argentinischen Trainer Maradonna Tränen der Trauer und allen 80 Millionen Deutschen Bundestrainern Tränen der Freude bescherte.

Der Sieg war ein guter Einstand, um am Bierstand Standfestigkeit zu beweisen. Man munkelt, es soll den ein oder anderen gegeben haben, der den Festplatz auch nach Trillesschluss nicht verließ und am kommenden Morgen die Gelegenheit zum Weitertrinken direkt wieder nutzte. Es war auch wirklich heiß. Kein Wunder, wenn man da Durst bekommt.

Was gibt es noch zu Kirmes zu sagen? Nun, im Grunde gab es die meisten bewährten Sachen aus dem Vorjahr wieder: Strandbar, Bodega, Pizza und Bratwurst, Bier und Musik. Am Sonntag nutzten wieder viele das heitere Geschichterraten mit den Eheleuten Hendriks, Kinderschminken und Tanz und Musikdarbietungen auf der neuen Bühne. Für Abkühlung und Spaß sorgte der große Pool.

Grenzüberschreitung - eine AusstellungParalell zur Kirmes fand und findet eine Ausstellung im Kreuzgang der Stiftskirche statt. Unter dem Titel "Grenzüberschreitung" werden großformatige Acrylgemäle der Künstlerin Annamalt, erklärt durch Texte von Edward Naujok, gezeigt. Im Innenhof des Kreuzgangs steht eine riesige Objektinstallation von Helmut Schwickerath. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Juli 2010 täglich geöffnet.

Zur Austellungseröffnung war der Autor Michael Preute angereist. Den meisten ist er besser unter seinem Pseudonym Jacques Berndorf bekannt. Er hielt eine grandiose Eröffnungsrede in der er die drei Künstler und deren Kunst vorstellte.

Am Nachmittag des Kirmessonntags sah das zahlreich erschienene Publikum, neben Livemusik, zahlreiche Tänze der Kyllburger Tanzgarden und eine Aufführung des Kyllburger Kindergartens. Der Kindergarten beteiligte sich auch erstmals mit einem Stand an der Kirmes. Hier wurden erfrischende Fruchtspieße und Fruchtsalate verkauft.

Würde man ein Resüme ziehen, käme man zu dem Schluss, dass die Kyllburger Kirmes von Jahr zu Jahr besser wird. Das liegt wohl hauptsächlich an dem gewaltigen Engagement der Vereinsführung rund um Helmut Schwickerath. Allen Helfern und Machern sei hiermit der herzlichste Dank ausgesprochen.

Bis zum nächsten Jahr, in dem es hoffentlich wieder heißt: "Der Berg ruft!"


29.06.2010

Bauarbeiten in der Marienstraße

Besonderheiten zur Müllabfuhr

Im Monat Juli wird es, wie bereits verschiedentlich bekannt gemacht, in der Marienstraße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch die dort eingerichtete Baustelle kommen. Um dennoch die Müllentsorgung geordnet weiterführen zu können, hat die Kreisverwaltung Eifelkreis Bitburg – Prüm eine Sonderregelung zur Müllabfuhr für den 13. Juli 2010 und den 27. Juli 2010 getroffen:

Restmüllabfuhr – Graue Tonne –

Die Leerung der Restmüllgefäße wird an beiden Tagen in der Zeit bis 07.30 Uhr durchgeführt.
Hiernach wird die Baufirma ihre Arbeiten aufnehmen.

Altpapierabfuhr – Blaue Tonne –

Die Leerung der Altpapiergefäße wird am 13.07.2010 ebenfalls bis 07.30 Uhr erfolgen.

Abfuhr der Gelben Säcke

Am Entsorgungstag werden die Gelben Säcke von der Baufirma im gesperrten Bezirk eingesammelt und an der nächsten befahrbaren Straße zur Entsorgung bereitgestellt.

Die Anwohner der Marienstraße werden deshalb dringend gebeten, die Abfalltonnen und Gelben Säcke an den jeweiligen Entsorgungstagen bis spätestens 06.30 Uhr bereitzustellen. Im Falle späterer Bereitstellung kann eine ordnungsgemäße Entsorgung nicht sichergestellt werden.

Wolfgang Krämer

Stadtbürgermeister

29.06.2010

Messungen des Deutschen Wetterdienstes

Der Deutsche Wetterdienst wird gegen Ende des Monats Juni mit der Messung der Luftqualität in Kyllburg beginnen. Grundlage dafür ist, dass alle 10 Jahre ein Luftqualitätsgutachten zu erstellen ist, von dessen Ergebnis die Erhaltung der Qualitätsbezeichnung "Luftkurort" für unsere Stadt abhängig ist. An drei Punkten in der Stadt (zwei an der Zufahrt zum Haus des Gastes, eine beim Eingang zum Kapitelhaus auf dem Stiftsberg) sind Messgeräte aufgestellt worden, die über ein Jahr die erforderlichen Proben sammeln werden. Nach Auswertung dieser Proben wird der Deutsche Wetterdienst das Luftqualitätsgutachten für Kyllburg erstellen.

Wolfgang Krämer

Stadtbürgermeister

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